Wenn Geschichte wieder atmet.
Vom 24. bis 25. April 2026 präsentiert das Festival im FAT CAT München Konzerte, Diskussionen, Workshops und Filmvorführungen. Internationale Künstler:innen treffen dabei auf lokale Perspektiven und bringen musikalische Traditionen aus Westafrika, Nordafrika, dem Nahen Osten und Europa zusammen.
Traces of ‘Moors’ / Maurische Spuren verweist auf die Moriskentänzer von Erasmus Grasser, die seit dem 15. Jahrhundert zur kulturellen Überlieferung Münchens gehören. Die Figuren sind von bemerkenswerter Ambivalenz: Ihr Ursprung liegt sowohl in mittelalterlichen Konflikten als auch in höfischen Bildtraditionen. Sie stehen für eine historische Phase, in der Einflüsse aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika auch in Mitteleuropa sichtbar wurden – ein frühes Zeugnis von Austausch und Migration als Teil urbaner Entwicklung.
Das Festival greift diese historischen Linien auf und überführt sie in einen aktuellen Kontext. Rituelle Gnawa-Musik, arabische Gesangstraditionen der Levante, westafrikanisches Storytelling, Jazz-Improvisation, urbane Hip-Hop-Kultur und rekonstruierter Moriskentanz begegnen einander nicht als Zitat, sondern als gelebte Gegenwart.
Traces of ‘Moors’ versteht Diversität nicht als dekorative Überschrift, sondern als strukturelle Aufgabe. Das Festival fragt, welche Verantwortung kulturelle Akteur:innen in einer pluralen Stadtgesellschaft tragen – und wie historische Bilder, musikalische Praxis und urbane Gegenwart neu miteinander ins Gespräch kommen können.
Für das Abendprogramm gibt es zwei Tagestickets und einen Pass für beide Festivaltage. Das Rahmen- und Familienprogramm ist kostenlos.
Wenn Geschichte wieder atmet.
Colors of the night.
Zehn Jahre transkulturelle Klangbrücken.
Ein Ausklang zwischen Ritual, Ensembleklang.
Stimmen zwischen Levante und Maghreb
Rhythmus und weibliche Autorität
Hip-Hop mit Bnat El Houariyat.
Ein multigenerationelles Frauenensemble und Hüterinnen der Laâbat-Tradition zwischen Houara, Chaabi und Percussion.
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Gnawa mit Gembri, Qraqeb, responsorialem Gesang und Trance.
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Historische Tanzfiguren, performativ neu gelesen.
Zur KünstlerseiteEin Klangraum zwischen nordafrikanischer Rhythmik, Jazz und transkultureller Ensemblepraxis.
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Hip-Hop, Körperwissen trifft Resonanz mit Houwariyat-Rhythmen und Gnawa-Pulsen.
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Eine markante Stimme wie eine Brücke, die einen musikalischen Dialograum öffnet.
Zur KünstlerseiteDas Rahmenprogramm findet am Samstag tagsüber statt und ist kostenlos zugänglich.
Musik & Tanz aus Marrakesch.
Ornamentik & Stempeldruck.
Wem gehört die Weltmusik?
Storytelling – Wort, Rhythmus, Welt.
Dokumentarfilm über die JISR-Tour 2022.
FAT CAT, Alter Gasteig, Rosenheimerstrasse 5 München
Carl-Orff-Saal, Foyer, Black Box
Einlass zu den Konzerten jeweils 30 Minuten vor Beginn. Das Rahmenprogramm ist kostenfrei.
JISR // BRÜCKE
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