JISR
München · Rhythmus · Improvisation · Transkulturelle Praxis

JISR

Zehn Jahre JISR: ein Klangraum zwischen nordafrikanischer Rhythmik, Jazz und europäischer Improvisation.

Pressetext

Zehn Jahre JISR sind keine Linie, sondern ein Gewebe aus Begegnungen. Was als kleines Ensemble begann, ist heute ein Klangraum, in dem nordafrikanische Rhythmik, Jazz und europäische Improvisation einander suchen – ohne sich gegenseitig zu glätten oder zu überformen.

Im Zentrum steht dabei der Rhythmus als tragende Sprache. Die zyklischen Bassfiguren der Gnawa bilden einen Puls, auf dem sich Komposition, freies Spiel und kollektives Hören entfalten können. Gerade in dieser Offenheit liegt das Profil von JISR: nicht Fusion als Effekt, sondern Verbindung als Praxis.

Über die Jahre hat sich das Ensemble in unterschiedlichen Besetzungen weiterentwickelt und dabei einen eigenen Klangraum aufgebaut. Arabische, nordafrikanische und europäische Einflüsse stehen nicht bloß nebeneinander, sondern treten in eine Form des musikalischen Gesprächs ein, in der jede Stimme ihre Eigenheit behält.

Zum Jubiläum wird JISR zur zehnköpfigen Bigband: eine Verdichtung aus Komposition und freiem Spiel. Rhythmus wird zur Sprache. Improvisation wird zum Zuhören. Das Konzert markiert nicht nur einen Rückblick, sondern einen weiteren Schritt in einer lebendigen transkulturellen Praxis.

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